Heute findet das Finale der Fußball- Weltmeisterschaft 2010 statt. Vor genau 72 Tagen hatte für uns das Abenteuer WM mit dem Abflug nach Südafrika begonnen. Zunächst hatten wir bei der Medienverkabelung der Stadien in Kapstadt, Durban, Bloemfontein und Pretoria mitgearbeitet.

Vor einem Monat, am 11. Juni, waren wir dann im Soccer City Stadion beim Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko. Heute  wird an gleicher Stelle das Finale zwischen den Niederlanden und Spanien ausgetragen. Mit dem Abpfiff des Spiels wird die WM 2010 beendet sein und sich auch für uns ein Kapitel schließen.

Das Gefühl, einen kleinen Teil zum Gelingen dieses großen Fußballfests beigetragen zu haben macht uns nach wie vor stolz. Unsere anschließende Reise, die uns gezeigt hat, welchen Stellenwert die WM für viele Menschen des Kontinents hatte, wird uns für immer in guter Erinnerung bleiben.

Dass unsere Mannschaft leider nur das kleine Finale spielen durfte, ist schade. Zu gerne hätten wir die Mannschaft übermorgen in Berlin empfangen- mit dem Pokal im Gepäck. Wir werden uns jetzt daran machen, die letzten Erlebnisse zu verarbeiten, ein paar Pressetermine wahrzunehmen und uns langsam aber sicher auf das nächste Turnier vorzubereiten, die Europameisterschaft 2012 in Polen/ Ukraine.

Nach neun Wochen, 13 Flügen und ca. 26.000 zurückgelegten Kilometern quer durch Afrika haben wir nun wieder deutschen Boden unter den Füßen. Nach 65 Nächten in  zehn verschiedenen Hotels sind wir zurück in vertrauter Umgebung. Nach zahlreichen exotischen Speisen und diversen Kulturschocks, fühlt sich alles so angenehm unspektakulär an. Die Straßen, Fahrzeuge und Menschen sind vertraut. Wir sind da, wo es am schönsten ist: zu Hause.


Nach den beiden Viererpacks gegen England und Argentinien und wunderschönem Kombinationsfußball ist es im Halbfinale der Fußball- WM passiert: Deutschland verliert gegen Spanien mit 0:1. Wie ausgewechselt ist unsere Mannschaft aufgetreten. Ängstlich, ohne Inspiration, ohne Chance sind wir gegen eine gute spanische Nationalmannschaft ausgeschieden.

Das Spiel hatten wir da verfolgt, wo die meisten deutschen Urlaub machen: in Arenal, genauer gesagt im Bierkönig. Nach dem Spiel war die Stimmung unter den deutschen Fans natürlich sehr gedrückt, die Spanier feierten auf den Straßen.

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Nachdem wir beim dritten Vorrundenspiel gegen Ghana schon einmal die Ehre hatten, ein Spiel der deutschen Elf im Lande des Kontrahenten gucken zu können, sind wir nun in Spanien angelangt, um hier das Halbfinale zwischen Spanien und Deutschland zu sehen.

Während wir in der Hauptstadt Ghanas die wahrscheinlich einzigen Deutschen Fans unter 2 Millionen Einheimischen waren, so ist die Situation auf Mallorca eine komplett andere. In den klassischen deutschen Ferienorten Arenal und Cala Ratjada ist die Anzahl der deutschen Fans deutlich höher als die Fraktion spanischer Schlachtenbummler. Wir werden das erste Mal seit dem ersten deutschen Spiel gegen Australien, das wir im Stadion in Durban verfolgen konnten, so viele Gleichgesinnte bei einem Spiel unserer Elf um uns haben.

Morgen Abend werden wir dann zurück nach Deutschland fliegen. Hoffentlich mit der Gewissheit, im Finale der Weltmeisterschaft 2010 zu stehen…

Viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, weiß man erst zu schätzen, wenn sie nicht mehr da sind. So merkt man auf Reisen erst, was man an der Heimat und dem alltäglichen Luxus hat, der uns ständig umgibt.

Kleinigkeiten, wie beispielsweise eine immer funktionierende, schnelle Internetverbindung oder Tankstellen, die immer Sprit vorrätig haben, sind mehr als selbstverständlich für uns. Ein Bus oder eine S- Bahn kommt auf die Minute pünktlich. In vielen Teilen Afrikas gibt es Busse oder Bahnen erst gar nicht und wenn es solche gibt, dann kommen sie irgendwann, nur garantiert nicht pünktlich.

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Inzwischen sind wir in Ägypten angekommen, nur noch ca. 3.000 km von zu Hause entfernt. Kairo ist unser zu Hause für die nächsten drei Tage, bevor wir ins 17te Bundesland fliegen, nach Mallorca. Nach dem obligatorischem Besuch der Pyramiden von Gizeh werden wir in der größten Stadt Afrikas das Viertelfinalspiel zwischen Deutschland und Argentinien sehen.

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Gestrandet in Ghana vor dem wichtigen Achtelfinalspiel gegen England. Auf unserem Roadtrip durch Westafrika war in Cape Coast Schluß. Glücklicherweise haben wir doch noch eine “Kneipe” gefunden die unseren Vorstellungen und unseren finanziellen Möglichkeiten entsprach…

Nachdem wir den zweifachen Bundesliga- Torschützenkönig bereits in Accra getroffen hatten, sind wir seiner Einladung nach Kumasi gefolgt. Hier hat er uns sein Hotel, seinen Fußballclub und sein Elternhaus gezeigt. Videobericht folgt…

Nach acht Wochen Afrika und endlosen Stammtischdiskussionen über den Fußball haben wir es endlich geschafft, selbst gegen das runde Leder zu treten. Auf einem kleinen Fußballfeld neben unserem Hotel haben wir mit den Einheimischen zusammen eine schöne Partie ausgebolzt.

Der Fußballplatz bestand aus groben Sand, die Tore waren aus Holzlatten und Seilen gefertigt, überall Steine auf unebenem Untergrund. Trotzdem wussten die Ghanaer, technisch versiert, ein schnelles Spiel aufzuziehen. Da wir eher der Fraktion Standfußball angehören, mussten wir uns an den Kick and Rush artigen Stil erst einmal gewöhnen. Trotz dieser verschiedenen Spielansätze konnten wir am Ende ein geschossenes Tor und viele schöne Paraden verzeichnen. Die Einladung der Ghanaer zum nächsten Kick konnten wir leider nicht mehr annehmen, da wir uns inzwischen auf dem Weg nach Kumasi gemacht haben…

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Das letzte Vorrundenspiel unseres Teams gegen Ghana haben wir in der Hauptstadt Ghanas Accra gesehen. 2.000.000 Ghanaer und zwei deutsche. Glücklicherweise sind am Ende beide Teams weitergekommen. Die Party konnte starten…

Wir sind gestrandet! Da plant man ein halbes Jahr und versucht, alle Details zu bedenken und dann so was: Die Automaten in Ghana spucken kein Geld aus, obwohl wir genügend Guthaben auf unserer Kreditkarte haben. Online zeigt uns die Kreditkartenfirma einen positiven Saldo an. Auch Anrufe bei der Firma konnten nichts bewegen. Wir können jetzt nur bis Montag warten, bis die Banken wieder geöffnet haben und hoffen, dass sich dann etwas klären lässt.

So lange werden wir in unserem Hotel ernähren müssen. Glücklicherweise können wir hier alles auf unser Zimmer schreiben lassen, verhungern werden wir also nicht. Unseren Plan, am Sonntag nach dem Spiel nach Kumasi zu Anthony Yeboah zu reisen, können wir aber getrost vergessen…

Einen Tag vor dem alles entscheidenden Match gegen Ghana haben wir uns auf Ghanas Straßen umgehört. Die meisten Ghanaer gehen davon aus, dass ihre Truppe gegen uns gewinnen wird. Was Ghanas Strassen vor dem Spiel zu sagen haben, hier!!!

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Safari, deutsche Kolonialrelikte und ein Spiel gegen Serbien, das man schnell wieder vergessen sollte. Auf unserem Trip durch Afrika bereisen wir das zweite Land. Ein weites, wildes und tierreiches Stück Erde…

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Morgen früh, um vier Uhr Ortszeit, werden wir in der Hauptstadt Ghanas, Accra ankommen. Unterkommen werden wir im Hotel des ehemaligen Bundesligaprofis Anthony Yeboah, im “Yegoala Hotel”.

Mittwoch werden wir dann in Accra das letzte Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Ghana sehen. Im Optimalfall kommen natürlich sowohl wir, als auch die Ghanaer weiter. Damit das passiert müssen jedoch einige Umstände eintreten. Dass wir das Spiel gegen Ghana gewinnen, ist die Grundvorraussetzung. Gleichzeitig dürfte Serbien höchstens ein Unentschieden gegen Australien erreichen. Da zuerst der direkte Vergleich zählt und Ghana im ersten Gruppenspiel gegen Serbien gewinnen konnte, wären wir und Ghana im Achtelfinale und die Party auf Accras Straßen könnte beginnen und zwar für alle und nicht nur für uns zwei…

Nachdem wir bereits vor unserer Reise nach Südafrika eindringlich vor diversen Sicherheitsrisiken gewarnt wurden und diese Warnungen auch unterwegs stets erneuert wurden, es bisher aber in sechs Wochen nicht zu einem einzigen Zwischenfall kam, sind wir nun doch Opfer krimineller Handlungen geworden.

Aus unserem Auto, das auf dem mit einem Elektrozaun umsäumten Grundstück unserer Unterkunft stand, wurde uns eine Tasche mit einem Objektiv und einem Mikrofon entwendet. Wie die Langfinger sich an unserem Mietwagen zu schaffen gemacht haben, bzw. wie sie es auf das hermetisch abgeriegelte Grundstück geschafft haben, bleibt für uns ein Rätsel. Der Wagen war äußerlich unversehrt und abgeschlossen.

Der materielle Wert der geklauten Technik ist zähneknirschend gerade noch zu verkraften, der ideelle Wert des Mikrofons ist da eminent höher. Hatten doch schon Größen der deutschen Fußballszene wie Pele Wollitz, Thomas Schaaf oder Per Mertesacker in dieses Stück deutscher Ingenieurskunst gesprochen.

Glücklicherweise haben wir solche Zwischenfälle in unseren Planungen mit bedacht und alle wichtigen Komponenten “doppelt” mit auf unsere Expedition mitgebracht. Es geht also für uns wie gewohnt weiter, wenn auch noch vorsichtiger und aufmerksamer.

Wer in Namibia ist, der will eines sehen: wilde Tiere in freier Wildbahn. Der beste Platz hierfür ist der Etosha- Nationalpark im Norden des Landes. Der Nationalpark liegt ca. 450 km nördlich von unserem Stützpunkt Windhuk und hat eine Größe von ca. 22.000 qm.

Den Mittelpunkt des Parks stellt die “Etosha Pfanne” dar. Die Pfanne ist der Boden eines ehemaligen Sees und sieht durch den salzverkrusteten, weißen Boden aus wie eine Mondlandschaft. Nur in besonders regenreichen Jahren läuft die Pfanne mit Wasser voll.

Rund um die Pfanne gibt es die “big five” zu sehen. Elefanten, Löwen, Nashörner, afrikanischer Büffel und Leoparden geben sich hier die Klinke in die Hand und wir haben sie alle gesehen.

Zwei Tage lang lauerten wir nun im Buschwerk, observierten Wasserlöcher und haben Fährten gelesen, zwei Tage fern der Zivilisation ohne Handynetz und Internet. Ein gute Sache.

Nachdem wir 6 Wochen lang im südafrikanischen WM-Trubel verbracht haben, sind wir nun weitergezogen. Die zweite Station auf unserer Afrika-Expedition heißt Namibia. Schon beim Landeanflug wurde uns klar, dass es sich hierbei wohl um eine wesentlich entspanntere Station handeln werden würde. Weder Strassen, geschweige denn Häuser oder gar Menschen weit und breit. Der International Airport Windhoek glich einen mittelgroßen Sportflugplatz. Ein Spaziergang von unserer beschaulichen Unterkunft, der Pension Uhland vom Ehepaar Rannersmann, durch die gesamte Innenstadt und zurück hätte uns wahrscheinlich nicht länger als eine gute Viertelstunde gekostet, wäre uns nicht die kleine Gastwirtschaft “Kaiserkrone” mitten in der ca. 34m langen Fußgängerzone aufgefallen. So weit weg von zu Hause und nach der schönen, aber sehr anstrengenden Zeit in Südafrika, waren Gulaschsuppe, Wiener Schnitzel und Thüringer Bratwurst mit Sauerkraut plus Bier (natürlich nach deutschem Reinheitsgebot von 1516) genau das Richtige.

Das Essen wie bei Muddi in allen Ehren, doch ist Namibia nicht dazu da in urdeutschen Kneipen zu abzugammeln. Nein! Man setzt sich ins Auto und fährt dahin, wo sich Löwe, Giraffe und Elephant die Klinke in die Hand geben und genau das machen wir jetzt.

Unser Intermezzo in Durban ist vorbei. Was man dort an einem WM Spieltag erleben kann, haben wir in unserem Video zusammengefasst.

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An der Beachfront in Durban war gestern die Hölle los. Deutsche und Australier bestimmten das Bild der Stadt am indischen Ozean. Immer wieder konnte man aber auch als deutsche und australische Fußballfans verkleidete Südafrikaner sehen.

Da wir wissen, dass ein guter Support nicht allein durch das Tragen von Merchandise gewährleistet ist, haben wir, zumindest eine kleine Gruppe indisch- stämmiger Südafrikaner in die hohe Kunst des deutschen Fangesangs eingeweiht. Und wieder war es im Stadion ein kleines bisschen lauter.

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endlich geht es los. Nach sechs Wochen Südafrika ohne Fußball rollt das Leder wieder. Wir waren beim Eröffnungsspiel und sind durche einen Zufall im Teamhotel der deutschen Nationalelf gelandet…

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Genau wie unsere Nationalelf begeben wir uns heute auf die Reise von Pretoria nach Durban. Ungefähr 600 Kilometer Richtung Südosten, einmal quer durch die Drakensberge, gilt es zu bewältigen. Morgenabend um 20.30Uhr steht der Kracher gegen Australien auf dem Programm. “Mission Weltmeister” kann beginnen.

Heute war es endlich soweit. Pünktlich um 16.00 Uhr wurde im Soccer City Stadion in Johannesburg mit dem ‘Spiel Südafrika gegen Mexiko die Fußball- Weltmeisterschaft 2010 angepfiffen. Wir waren dabei und haben schmerzlich lernen müsse, welchen Geräuschpegel 80.000 Vuvuzelas erzeugen können.

Morgen gehts los! Eröffnungsspiel in Soccer City. Die gelben Klamotten liegen bereit, Akkus sind geladen und der Tank ist voll. Uns erwarten ca.3.888.180 fanatische Johannesburger, nochmal ungefähr genau soviele Vuvuzelas, plus eine Handvoll Mexikaner, welche gebannt dem Anpfiff der größten Sportveranstaltung der Welt entgegenfiebern. Wenn es euch interessiert, was der Anpfiff der ersten Fußballweltmeisterschaft auf afrikanischem Boden, mit den Strassen Sowetos macht, könnt ihr das hier sehen.

Kann losgehen!!!Soccer City

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Nicht nur die deutsche Nationalelf ist in Pretoria angekommen, auch Carl ist jetzt hier. Wir haben uns es natürlich nicht nehmen lassen, das erste Training der deutschen Elf zu besuchen…

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Unser jetziger Standpunkt Pretoria hat einen enormen Vorteil: Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft wird in unmittelbarer Nähe stationiert sein, auch viele andere Teams haben ihre Basisstation in der Region Gauteng. So konnte ich, keine fünf Kilometer von meinem Hotel entfernt, die technischen Finessen des argentinischen Teams um Superstar Lionel Messi bestaunen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ist man es als Westeuropäer gewohnt, dass es auf die Minute ankommt, so ist in Afrika der Gegenteil der Fall. Während wir nervös werden, wenn die nächste S- Bahn erst in drei Minuten kommt, scheinen in Afrika die Uhren stillzustehen. Die vierte Dimension scheint hier nur teilweise Existent.

So erlebt gestern. Die Abfahrt zum Freundschaftsspiel der Bafana Bafana verzögerte sich aus unerklärlichen und unerklärten Gründen um sage und schreibe zweieinhalb Stunden. Alles kein Problem, da wir ja noch relativ rechtzeitig eine viertelstunde nach Spielbeginn auf unseren Plätzen saßen, um uns die Ohren volldröhnen zu lassen. Andere Zuschauer strömten bis zur 70ten Minute in das Stadion. Da sind die fünfzehn verpassten Minuten ja ein Klacks dagegen. Auf Nachfrage bei meinem afrikanischen Freund Twain sagte er nur ganz trocken: “This is african time”, ich solle mich schonmal daran gewöhnen.

Kein Problem. Ich werde dann also morgen, ähh übermorgen oder so den nächsten Artikel schreiben.

Heute war ich beim Vorbereitungsspiel zwischen der südafrikanischen Nationalelf, die von ihren Fans nur “Bafana Bafana” genannt wird und der Elf aus Dänemark im “Super Stadium” in einem township nahe Pretoria. Am Ende gewann die Bafana Bafana mit 1:0 und ich hatte einen Satz heiße Ohren.

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Endlich ist wieder Freitag! Genau eine Woche vor dem Anpfiff der Fußballweltmeisterschaft ist sich Südafrika, zumindest modisch, einig. Egal ob Manager, Bauarbeiter oder Hotelangestellte. Alle tragen heute das Jersey ihrer Lieblingsmannschaft.

Heute ist “football- friday”. Alle Südafrikaner sind durch eine Initiative verschiedener Organisationen aufgerufen worden, jeden Freitag, der normalerweise hier “casual friday” genannt wird , an dem man am einzigen Tag in der Woche ohne Schlips und Krawatte auf der Arbeit erscheinen darf, im Trikot ihrer Lieblingsmannschaft zur Arbeit zu gehen und das machen sie auch.

So arbeiten die Damen in der Rezeption in ihren gelben “Bafana Bafana” Jerseys, die Reinigungsfachkraft hat das Trikot und Cap der Orlando Pirates, einer sehr populären Südafrikanischen Erstliga- Mannschaft angezogen. Die argentinischen Journalisten, die in meinem Hotel untergebracht sind, gehen in ihren weiß- blau gestreiften Trikots locker als die zweite argentinische Nationalmannschaft durch.

Fußballgötter.tv unterstützt diese südafrikanische Initiative und wird heute aus Solidarität mit den südafrikanischen Fußballfans ausschließlich in voller Deutschland- Montur gekleidet das Haus verlassen.

Für weitere Infos:

footballfridays.co.za/

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"Die anderen müssen uns erst einmal schlagen."

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